Für die Gestaltung ihres „Geteilten Gartens“ ließ sich Victoria David von der geologischen Geschichte der Champagne inspirieren, ein Gebiet, das sich aus einem tausendfach geschichteten Ton- und Kalkboden zusammensetzt, ideal geeignet für die Kultivierung von Reben. Als Echo auf diesen Sedimentboden spielte die bildende Künstlerin bei ihren fünf Skulpturen aus farbigen Gipsschichten mit der Stapelung von Material in aufeinanderfolgenden Schichten. Victoria David schöpfte auch aus dem historischen und künstlerischen Erbe von Reims, indem sie einige Flachreliefs, Skulpturen und Wasserspeier der Kathedrale Notre-Dame de Reims neu interpretierte.

Die geschwungenen und durchbrochenen Formen des Werks schaffen eine optische Diskrepanz zu den architektonischen Linien des Hôtel de Brimont im Stil von Ludwig XV. und konfrontieren so die Vergangenheit mit der Gegenwart, die gerade Linie mit der Krümmung, das Erbe mit der Avantgarde. Dualitäten, die perfekt zur DNA von Champagne Jacquart passen, einem jungen Haus mit freiem Geist und zeitgenössischem Stil, das sich in Traditionen einfühlt, um sie neu zu erfinden.