Mit der Gestaltung einer Hülle aus „Schuppen“ hat das Reimser Künstlerduo den Versuch unternommen, ein Zeugnis unserer Evolution, einen Verlauf von Mutationen über die Zeiten hinweg darzustellen und damit gleichermaßen eine Aussicht auf eine bessere Welt, einen die Umwelt schonenderen Umgang zu bieten. Das Werk hinterfragt auch die Notwendigkeit, der Zeit für ihre Arbeit Raum zu geben, geleitet von einer wohlwollenden Natur, die zur Bescheidenheit aufruft.

Dieses ausdrucksstarke Kunstwerk, das ursprünglich für das Festival „Vign‘art“ geschaffen wurde, fügt sich in das Konzept der gesellschaftlichen Unternehmens-verantwortung ein, das Champagne Jacquart seit 2020 in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Sozial- und Solidarökonomie der Universität Reims entwickelt. In diesem Rahmen steigert das Haus regionale Initiativen und setzt dieses Jahr seine Partnerschaft mit der Künstlerbrache der Stadt Reims, La Fileuse, fort, mit der es dieses Werk ausgewählt hat. Eine Art und Weise, Kunst und Kultur auf lokaler Ebene zu unterstützen.